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Wohnraum ist wirtschaftliches Gut

Wohnraum muss für Errichter und Nutzer zugleich wirtschaftlich wie auch günstig sein. Um eine langfristige Marktfähigkeit – im Wettbewerb mit anderen Vermietern – sicherstellen zu können, sollte Wohnraum aus Nutzerperspektive günstig betrieben werden.

Wohnraum ist ästhetisches Gut

Wohnraum muss stadträumlich wie auch für die Bewohner von der Nutzbarkeit bis in die Qualität von Bauteilen und Oberflächen durch einen hohen ästhetischen Anspruch positiv auf die Emotionen der Bewohner wirken und somit einen Beitrag zum Wohnwert leisten.

Wohnraum ist soziales Gut

Wohnraum soll allen Bevölkerungsschichten zur Verfügung stehen.

Wohnraum ist ökologisches Gut

Wohnraum soll umweltverträglich sein – für Mensch und Umwelt.

Wohnraum ist politisches Gut

Wohnraum sollte als Gesellschaftsgestaltungselement weiterhin für das Gemeinwohl erhalten und gestaltbar bleiben. In einer Zeit, in der kommunale Wohnungsbestände verkauft werden, um die Schulden tilgen zu können darf Wohnen nicht zu einem rein renditeorientierten Gut werden, sondern muss ganzheitlich bewertet werden. Dazu müssen gesellschaftliche Folgekosten für sozialen Unfrieden, unnötig hoher Energieverbrauch, Ghettoisierung von Geringverdienern, Verslumung von Vierteln, Obdachlosigkeit, »Pariser Verhältnisse« mit berücksichtigt werden.